RFID
Bei dem Ausdruck RFID handelt es sich um eine Abkürzung des englischen Begriffs Radio Frequency Identification und heißt vereinfacht übersetzt ins Deutsche „Funkerkennung“. Dabei handelt es sich um per Funk auslesbare Etiketten, die häufig auch als Smart Labels oder Smart Tags bezeichnet werden. Diese Technologie tritt im Prinzip die Nachfolge der bisherigen Strichcode-Etiketten an. Ein RFID-Etikett besteht aus einem kleinen Senderchip auf der Etikette und einem entsprechenden Funkempfänger. Dieser kann die Daten aus dem Chip auslesen. Heute werden diese Etiketten beispielsweise zu Produktionssteuerung (z. B.: Automobilbau) eingesetzt, geplant ist jedoch ein weitreichender Einsatz bei Verbraucherprodukten speziell im Einzelhandel. Ein großer Vorteil der Etiketten besteht mit Sicherheit darin, das sie aus der Entfernung ausgelesen werden können (Reichweite bis zu 1000 Metern). Ein Nachteil in den Etiketten wird insbesondere von Datenschützern gesehen, die die Technik als Gefahr eines „gläsernen Kunden“ betrachten. Diese Gefahr besteht jedoch nur, wenn die RFID-Etiketten mit den entsprechenden Kundendaten in Verbindung gebracht werden können.