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Offline gegen Online Medien

Diese Seite beschäftigt sich mit dem Thema Printmedien und Online Medien.

Man mag rückblickend über die Zeiten schmunzeln, als eine Serie aus Lexikonbänden von A bis Z noch als besonders großzügiges und wertvolles Geschenk zu Anlässen wie Geburtstag, Kommunion oder Ähnlichem galt. Der fast ein Meter lange Reigen aus Papier war ein wahrer Segen. Gab er einem doch Zugang zu Weltwissen und Verständnis, die in der Schule oder im Leben benötigt wurden. Und auf eines war Verlass: Es wurde über viele Jahre, von vielen Spezialisten, zusammengetragen. Es war die ganz hohe Kunst, elitär und wenigen Intellektuellen vorbehalten. So wie die Printmedien als hohe Kunst galten.

Printmedien

Die heutigen Printmedien sehen etwas anders aus. Noch immer haftet dem Printprodukt etwas Elitäres an, denn was einmal gedruckt ist, hat nach wie vor längeren Bestand. Doch Zeitdruck hat Einzug gehalten. Der Druck zu bestehen und zu verkaufen macht sich in Printmedien bemerkbar. Die Exklusivität weniger Zeitungen hat einem Überangebot Platz gemacht. Es wird um die Leser gekämpft. Gegen die Abwanderung von Lesern zu konkurrierenden Printmedien und vor allem gegen die Abwanderung von Lesern in den Online-Bereich.

Online-Medien

Seit den 1990er-Jahren haben die Online-Medien stetig an Bedeutung gewonnen und sich beliebt gemacht: Hier kann der Leser gezielte Informationen abrufen und gerade unter Zeitdruck ist diese Quelle die zugänglichere. Online-Medien leben von der Schnelligkeit und von der Aktualität. Fast live gehen die Neuigkeiten ins Internet. Daraus resultiert: Es muss viele Schreibende geben, einen effizienten Faktencheck, bestenfalls eine schnelle Veröffentlichung. Immer noch gibt es qualitativ hochwertige Online-Medien, doch von der vergleichsweise ruhigen Verlagsarbeit der Printmedien, gerade früherer Jahre, lässt sich nur träumen.